Die Website des Österreichischen Hanf Verbands erstrahlt in neuem Glanz.

Aktualisiert: Aug 5




Blogeintrag 01/2020


Wien | ÖHV: Die Website des Österreichischen Hanf Verbands erstrahlt in neuem Glanz.


Der Österreichische Hanfverband (ÖHV) - die professionelle Interessenvertretung der Österreichischen Hanfbranche und -KonsumentInnen besteht seit dem Jahr 2012. Mit der Bedeutung des Hanfes für KonsumentInnen und als wachsender Industriezweig gewinnt auch der reaktivierte ÖHV wieder an Bedeutung.


„In den vergangenen 8 Jahren hat die Hanfbranche sowohl international als auch in Österreich eine rasante Entwicklung durchlebt. Bereits im Jahr 2012 haben Colorado und Washington als erste Bundesstaaten in den USA THC haltigen Hanf, auch medizinisches Cannabis genannt zum Freizeitgebrauch für Volljährige (21) freigegeben und somit den unaufhaltsamen Stein der Hanf-Liberalisierung ins Rollen gebracht. Seither haben weitere G7 Staaten Ihre Hanf Politik liberalisiert. Kanada hat Hanf als Genussmittel für Erwachsene (ab 18) erlaubt und in Deutschland ist seit März 2017 aufgrund der Verfügbarkeit von Medizinalhanfblüten in Apotheken eine ganze Industrie im Medizinalhanf Bereich entstanden. Unser damals noch sehr junger Verband hatte gerade in den Anfangsjahren um 2013 und 2014 mit dem rasanten Wachstum des Vereins sowie der Branche zu kämpfen. Wir hatten damals gerade einmal 2 ehrenamtliche Mitarbeiter und wurden mit Anfragen von Unternehmen, der Presse und KonsumentInnen überhäuft. Bedauerlicher weise konnten wir unser Potenzial damals aufgrund Personalmangels nicht voll entfalten. Doch wir haben immer gemerkt wie sehr unsere engagierte Arbeit von den Betroffenen sowie der jungen Industrie geschätzt wurde und so haben wir uns trotz aller Widrigkeiten stetig weiterentwickelt. Im Jahr 2017 - der Bergriff CBD war gerade in aller Munde - hatten wir eine tolle Generalversammlung im Naturhistorischem Museum in Wien. Eine Woche später wurde aber leider die ganze Branche von der damaligen Regierung und der Ankündigung sie wolle Hanfsamen und Stecklinge verbieten in tiefe Existenzängste gestürzt. Die letzten Jahre waren sowohl für unseren Verband als auch für die Branche sehr bewegt.“ - Erinnert sich der langjährige Hanfwandertag Intendant und Obmann des Hanf Verbands David Rosse.


Das Tätigkeitsfeld des Verbands ist breit gefächert:


Professionelle Interessenvertretung

ÖHV Mitglieder unterliegen einem strengen Verhaltenskodex

Die Mitglieder des ÖHV haben sich selbst einem strengen Verhaltenskodex unterworfen um Ihrer Forderung nach besserem Jugendschutz und mehr Sicherheit für UnternehmerInnen im legalen Hanfmarkt nachdruck zu verleihen.


ÖHV-Schutzwappen für legale Hanfbetriebe

Leider kommt es immer noch vor, dass legale Hanf Betriebe von ungerechtfertigten Polizeieinsätzen heimgesucht werden wie erst vor knapp 2 Wochen in Wien Liesing. Hier hat die Polizei bei einem legalen CBD-Betrieb 1600 (!) Hanfpflanzen abgeerntet und sogar Mitarbeiter in Untersuchungshaft genommen bis sich am nächsten Tag aufgeklärt hat, dass es sich um CBD also nicht THC haltigen Hanf bzw. Cannabis handelt. Abgesehen von dem finanziellem Schaden sind solche Polizeieinsätze für die Betroffenen extrem traumarisierend und können lebenslange Folgeschäden nach sich ziehen. Um solche schwerwiegenden und für den Fiskus teure willkürliche Polizei Einsätze in Zukunft zu vermeiden bietet der ÖHV seinen Firmenmitgliedern ab Oktober 2020 ein „Schutzwappen“ durch welches den Behörden und der Exekutive sofort von Außen an der Fassade des Betriebs ersichtlich ist dass es sich um einen legalen Betrieb handelt, welcher sich an unseren Verhaltenskodex hält.

Um den nachhaltigen UnternehmerInnen noch mehr Rechtssicherheit für Ihre Investitionen zu gewähren, prüft der ÖHV bereits gemeinsam mit dem Verbraucherschutzverband (VSV) die Möglichkeit von Amtshaftungsklagen sowie Verbandsklagen. Das ÖHV-Schutzwappen wird der Öffentlichkeit und den Behörden im September 2020 im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.


Hierbei sei angemerkt, dass THC-haltiger Hanf auch medizinischer Cannabis genannt mit einer „berauschenden, bzw. psychoaktiven“ Wirkung hierzulande nur durch die staatliche Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH kurz „AGES“ in Gewächshäusern angebaut werden darf, der Anbau von nicht THC haltigem (THX < 0,2%) Industrie- bzw. Nutzhanf, sofern es sich um Sorten aus dem EU Sortenkatalog handelt erlaubt und somit legal ist. Die Verwirrung wird dann umso größer, wenn man sich vorstellt, dass THC-haltiger bzw. medizinischer Hanf auch als Opeatersatz z.B. in der Krebstherapie als verschreibungspflichtiges Medikament angewendet bzw. verabreicht werden darf, jedoch CBD-Öle, welche als Nahrungsergänzungsmittel deklariert und aus nicht THC haltigem Nutzhanf gewonnen werden auch zu medizinischen Zwecken, wie z.B. Epilepsie, Schmerzen oder Schlafstörungen von zahlreichen KonsumentInnen genutzt werden, auch wenn die Hersteller sich hierzu nicht äußern durfen. Forschungen aus Israel belegen, dass bestimmte Kombinationen von den über einhundert Cannabinoiden eine positive Wirkung auf den Heilungsprozess bestimmter Krebsarten haben können.



Internationale Drehscheibe

Österreich spielt in der internationalen Drogenpolitik durch den Sitz der UNODC eine sehr zentrale Rolle. Die UNO Drogenkonferenz, welche jedes Jahr in Wien stattfindet ist nur ein Beispiel dafür. Der ÖHV organisiert gemeinsam mit dem internationalen Verband GlobeCann die ICACO „International Cannabis Conference“ welche im Jahr 2022 erstmals im Austria Center Vienna stattfinden wird. Ziel ist es den Stakeholdern des Hanfes eine dringend nötige professionelle Plattform für einen globalen Interessensaustausch sowie eine gemeinsame Strategieentwicklung für die sich stetig Entwickelnde Hanfindustrie zu bieten.


Weltkongresshauptstadt Wien

Bereits 4 mal wurde Wien von der ICCA zur Weltkongresshauptstadt ernannt.

„Bei der ICACO Konferenz zieht ganz Wien an einem Strang - denn die Internationale MICE-Industrie (Meetings, Incentives, Confrences & Events) entwickelt sich schnell und plant extrem langfristig. Neben einer Förderung durch Wien Tourismus setzt das Welt Hanf Forum ICACO daher auf die Zusammenarbeit mit Bundesministerien

Das Datum für die ICACO 2022 wird in Kürze auf der Website bekannt gegeben.“ so der gelernte Diplom Event Manager und Gründer der ICACO Konferenz David Rosse.


Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband (DHV) begrüßt die Neu-Gründung des ÖHV:

„Wir freuen uns über einen neuen Partner als Lobby der Hanffreunde in Österreich. Denn ohne gut organisierte Interessenvertretung können wir unser Ziel kaum erreichen. Die internationale Debatte um die Cannabis-Regulierung rollt gerade erst richtig an, es ist also ein guter Zeitpunkt für die Gründung des ÖHV. Wir rufen alle österreichischen Hanffreunde auf, gerade jetzt aktiv zu werden und sich zu organisieren, denn jetzt geht´s los! Auf gute Zusammenarbeit!“


Branche vernetzen

Rohstoff – Medizin – Genussmittel

Der größte Vorteil des Hanfs ist seine Vielseitigkeit. Die Nutzung von Hanf oder Cannabinoiden in als Arzneimittel auf der einen Seite und die Nutzung nachwachsenden Rohstoffes Hanf auf der anderen Seite u.a. als Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel sorgen oft für Verwirrung. Es liegt nun an uns, diese Vielseitigkeit durch branchenübergreifende Projekte und starkes gemeinsames Auftreten zu nützen, wobei uns insbesondere die Sicherheit der KonsumentInnen ein besonderes anliegen ist.


Wissenschaftlicher Beirat

Ein wichtiger Beitrag zur Professionalisierung und Qualifizierung der Hanfindustrie in Österreich ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Tätigkeit in diesem Feld. Daher werden Expert/innen aus verschiedenen Disziplinen der Wissenschaft, die sich mit Hanf beschäftigen, die Vereinigung im Rahmen eines wissenschaftlichen Beirates beraten und ihre Perspektive in die Arbeit des Verbandes einbringen, bzw. etwaige Stellungnahmen und Positionspapiere erstellen, bzw. den Vorstand und die Mitglieder entsprechend beraten. Der Wissenschaftliche Beirat tagt vier mal pro Jahr und stößt bereits auf reges Interesse.



Wirtschatfsbeirat

Eine Lebendige Demokratie lebt von Kommunikation und Meinungsaustausch. Wir setzen seit unserer Gründung auf intensiven Dialog mit unseren Mitgliedern und haben mit der Gründung des Wirtschaftsbeirats eine weitere Möglichkeit der wichtigen Zusammenarbeit für die Österreichische Branche geschaffen. Jedes Firmenmitglied des ÖHV ist herzlich eingeladen im Wirtschaftsrat mitzuwirken und gemeinsam Strategien zur Kommunikation nach Aussen zu entwickeln. Darüber hinaus wird sich der wirtschaftsbeirat insbesondere mit wirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen betreffend Hanf beschäftigen.




Rückfragehinweis:

Österreichischer Hanf Verband

David Rosse

Adresse: Mittelgasse 6/5, A-1060 Wien

Telefon: +43 650 775 88 99

E-Mail: office@hanfverband.at

Internet: www.hanfverband.at

ZVR-Nummer: 1913460989


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