Kiffen ist keine Todesursache

Tödliche Droge? Zwei Männer rauchten einen Joint. Kurz danach starben sie. Rechtsmediziner aus Düsseldorf vermuten einen Zusammenhang. Der lässt sich aber nicht beweisen. 
VON 

 

40 Minuten haben sie versucht ihn wiederzubeleben, doch der 23-Jährige starb. Er war plötzlich zusammengebrochen, in Bus oder Bahn. Äußerlich wirkte er gesund, war athletisch gebaut. Ähnlich der 28-Jährige, den seine Freundin morgens tot in seiner Wohnung fand. Keine bekannten Erkrankungen, körperlich fit. Was hat die Männer getötet?    

Das Einzige, was sie verbindet: Beide hatten gekifft, ehe ihre Herzen versagten. Der Erste trug etwas Marihuana bei sich, neben dem Zweiten fand die Polizei Aschenbecher, Zigarettenblättchen und eine Plastiktüte mit Grasresten.Totgekifft, schreibt nun Bild.deweitere Medien berichten von den ersten Belegen, dass Cannabis töten kann. Sie irren.

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Quelle: Zeit.de

Krebsbehandlung mit Rick Simpson Öl in Österreich

Anfrage einer Hanffreundin zur Krebsbehandlung mit Rick Simpson Öl in Österreich und Antwort des ÖHV :

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Mutter ist an Krebs (Endstadium) erkrankt und da auch die Chemotherapien nicht den gewünschten Erfolg erzielen sieht sie als letzte Möglichkeit eine Therapie mit Rick-Simpson Oil. Wir sind leider erst vor kurzem auf diese Behandlungsmethode gestoßen und möchten diesen Weg nicht unversucht lassen.
Können Sie uns hierzu weiterhelfen und haben Sie nähere Infos für uns?
Hoffe so bald wie möglich von Ihnen zu hören, da wir zeitlich schon etwas unter Druck stehen.
Mit freundlichen Grüßen,
XYZ
 

Antwort des ÖHV:

Sehr geehrte Frau XYZ,
aufgrund der rechtlichen Situation ist "Rick Simpson-“ bzw. Cannabis-Öl in Österreich verboten und wir dürfen auch keine Ratschläge zur Beschaffung/Herstellung desselben geben, da dies den Straftatbestand “Verleitung zu einer Straftat” erfüllen würde. Im Internet kursieren primär in englischer Sprache schriftliche und Video-Anleitungen zur Herstellung von Cannabis-Öl, die sie mit einer Google-Suche finden können.
Cannabis-Öl ist auch in den Niederlanden verboten und explizit vom Cannabis-Verkauf ausgenommen.
Eine Option wäre eine Reise in einen jener 20 US-Bundesstaaten, in denen medizinisches Cannabis schon legalisiert wurde.
Unserem Wisensstand zufolge betragen die Kosten für eine dreimonatige Behandlung mit RS-Öl in Kalifornien zwischen 3.000 und 9.000 US Dollar, wenn man die tägliche Gabe von 1 Gramm Öl auf Basis der im Internet zu findenden Preise der Cannabis-Apotheken zugrunde legt.
Ich muss Sie aber darauf aufmerksam machen, dass das österreichische Suchtmittelgesetz auch auf Cannabis-Konsum im Ausland angewendet werden kann.
Es tut uns sehr leid, dass wir aufgrund der rechtlichen Situation, deren Änderung sich der Österreichische Hanfverband mit seiner Priorität der sofortigen Entkriminalisierung für Schmerzpatienten zum Ziel gesetzt hat, keine weiteren Informationen zu einer möglichen Behandlung in Österreich geben können.
Wir wünschen Ihrer Mutter das Beste. Sollten Sie in Eigeninitiative zu einer Behandlung mit Cannabis-Öl kommen, würden wir uns über einen Bericht Ihrer Erfahrungen freuen.
Persönlich finde ich es fürchterlich, dass der österreichische Gesetzgeber Krebskranke, die eine erwiesenermassen wirksame Therapie anwenden, mit Strafe bedroht.
Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte (gern auch telefonisch).

Cannabis gegen Angststörungen

Zuschrift eines Hanffreunds aus Tirol:

Ich bin 56 Jahre alt und leide seit ca.7 Jahren an einer psychischen Erkrankung (Angststörungen, Depressionen, Schlafstörungen)
Nach einigen Krankehausaufenthalten wurde ich endlich mit Medikamenten richtig eingestellt!
 
Geblieben sind Einschlafstörungen, die im Volksmund auch unter "unruhige Füsse" bekannt sind.
 
Vor ca. drei Jahren traf ich in Tschechien einen Ex-Arbeitskollegen der mir nach meiner Erzählung von meinen Einschlafstörungen einen Joint schenkte!
Vor dem Schlafengehen rauchte ich drei Züge von dem Joint, wurde müde und konnte gut einschlafen!
 
Bei Gelegenheit wiederholte ich dieses Ritual und konnte immer gut einschlafen ohne Nebenwirkungen!
Ich probierte auch an einem Samstag am Nachmittag einen halben Joint und war voll entäuscht, weil ich einen Teil vom Nachmittag verschlafen hatte.
 
Seit zwei Jahren habe ich aus Angst vor Strafe kein Cannabis besorgt, würde mich aber freuen wenn in Österreich auch Coffeeshops erlaubt wären!
 
"Meine Wahl-Hanf Legal"
(03.02.2014}