Kiffen ist keine Todesursache

Tödliche Droge? Zwei Männer rauchten einen Joint. Kurz danach starben sie. Rechtsmediziner aus Düsseldorf vermuten einen Zusammenhang. Der lässt sich aber nicht beweisen. 
VON 

 

40 Minuten haben sie versucht ihn wiederzubeleben, doch der 23-Jährige starb. Er war plötzlich zusammengebrochen, in Bus oder Bahn. Äußerlich wirkte er gesund, war athletisch gebaut. Ähnlich der 28-Jährige, den seine Freundin morgens tot in seiner Wohnung fand. Keine bekannten Erkrankungen, körperlich fit. Was hat die Männer getötet?    

Das Einzige, was sie verbindet: Beide hatten gekifft, ehe ihre Herzen versagten. Der Erste trug etwas Marihuana bei sich, neben dem Zweiten fand die Polizei Aschenbecher, Zigarettenblättchen und eine Plastiktüte mit Grasresten.Totgekifft, schreibt nun Bild.deweitere Medien berichten von den ersten Belegen, dass Cannabis töten kann. Sie irren.

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Quelle: Zeit.de

UNO DROGENKONFERENZ IN WIEN

Wir brauchen echte Veränderung, und zwar jetzt.

Encod bringt den Kampf für eine gerechte Drogenpolitik in das Zentrum der UN in Wien

Pressemitteilung

ANTWERPEN, 20.02.2014 – Die europäische Koalition für gerechte und effektive Drogenpolitik (Encod) wird bei dem Jahrestreffen der UN CND in Wien (13. bis 21. März) eine aktive Rolle spielen.

Fünf Encod Repräsentanten werden an den Diskussionen teilnehmen und Encod wird ein alternatives Mediencenter einrichten, um von dort über die Sitzungen zu berichten und über die weltweiten, spektakulären Entwicklungen der Reformen in der Drogenpolitik zu informieren. Während des High Level Segments der UN Drogenkommission werden Encod Mitglieder vor der UNO City Cannabis Stecklinge pflanzen.

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Das Encod Medienzentrum wird betrieben von Encod Mitgliedern aus verschiedenen eurpäischen Ländern und einem erfahrenen Medienteam, bestehend aus Cuttern, Kameraleuten, TV Produzenten und Experten für soziale Medien. Es werden Berichte und Interviews zur Veröffentlichung im Internet produziert, sowie Presseveröffentlichungen und Twittermeldungen. Encod Koordinator Joep Oomen erklärt: “Wir wollen zeigen, was in diesem entscheidenden historischen Moment in der UN CND vor sich geht, wenn Länder wie Uruguay, Spanien und die USA sich von der repressiven Strategie des Kriegs gegen Drogen abwenden, um sie mit pragmatisch regulierenden Modellen zu ersetzen.”

Die Encod Delegation in Wien besteht aus Urki Goñi, Vorsitzender von Ehkeef, der Föderation der Cannabis Social Clubs im Baskenland, Spanien; US-Autor Doug Fine (“Hemp Bound”, Cannabis and the New Green Economic Revolution”); Dionisio Nuñez, dem ehemaligen bolivianischen Minister für Koka Angelegenheiten; dem Encod Vorsitzenden Janko Belin aus Slovenien sowie dem Encod Koordinator Joep Oomen aus Belgien.

Während des High Level Segments der 57. Sitzung, am 13. und 14. März, werden Encod Mitglieder Cannabis Stecklinge – diese werden legal in einigen Wiener Growshops verkauft – auf der Wiese vor dem Eingang zur UNO City pflanzen, um so die Fortschritte in der Gesetzgebung an der Cannabis Front in einigen Ländern und Gebieten weltweit zu feiern. Joep Ooomen: “Die Drogenprohibition ist ein absoluter Fehlschlag und der Krieg gegen Drogen wird zunehmend als uneffektive und schädliche Politik gesehen, welche eher Verschlimmerung von Problemen verursacht als diese zu lösen. Die UN CND kann nicht einfach weitermachen als ob nichts wäre. Die Botschaft ist klar: wir brauchen echte Veränderung und zwar jetzt.”

Österreichische und internationale Medien werden eingeladen im Encod Medienzentrum Experten und Aktivisten von vier Kontinenten zu interviewen und mehr über Encod und neueste Entwicklungen der internationalen Drogenpolitik zu erfahren. Bitte kontaktieren Sie uns im Voraus über office@encod.org

Encod, in Antwerpen, Belgien ansässig, fordert seit 1993 gerechte und effektive Drogenpolitik. Am 6. Dezember 2013 präsentierte Encod ein Manifest im Europäischen Parlament in Brüssel, welches 10 Empfehlungen für den Europäischen Rat enthält. Diese Empfehlungen wurden vom Europäischen Parlament 2004 erstellt, aber niemals umgesetzt.

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Videosammlung zur UNO Drogenkonferenz:

Aviso: Am Sonntag bringt Radio Agora einen langen Cannabis-Beitrag

radioagoraSollte in Kärnten am Sonntag immer noch alles zugeschneit sein, hier ein Tipp für drinnen:

Der Kärntner Lokalsender 
Radio Agora 


bringt am Sonntag, den 23. Februar, ab 13:05 Uhr einen Cannabis-Beitrag mit einem Telefoninterview mit ÖHV-Sprecher Toni Straka.
Die Sendung kann entweder im Radio auf der Frequenz 105,5 oder mittels 

Livestream im Internet mitverfolgt werden.
Die Sendung beleuchtet die aktuellen Entwicklungen zur Entkriminalisierung von medizinischem Cannabis in Österreich sowie einen Situationsbericht über Cannabis Social Clubs in Slowenien.

Multiple Sklerose mit Cannabis behandeln

Ich hatte das Glück, dass ich letzten Donnerstag beim Stammtisch zum Thema „Cannabis als Medizin“ Fredy G. kennenlernen durfte. Fredy, ein gebürtiger Slowene, seit 1991 in Österreich und seit 2004 österreichischer Staatsbürger hat im Jahr 2009 eine Diagnose bekommen, die sein Leben völlig verändert sollte: Multiple Sklerose.

Seitdem kämpft er hartnäckig gegen seine Krankheit und hat über einen Grazer Arzt (Dr. B in Eggenberg) Dronabinol verschrieben bekommen. Das Medikament, welches von der Krankenkasse bezahlt wird, lindert seine Leiden leider nicht ausreichend. Die Schmerzen lassen zwar etwas nach und auch die spastischen Lähmungen lassen sich einigermaßen lösen, doch wenn er die Möglichkeit hat, lindert er seine Beschwerden mit Cannabis.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand, die Wirkung ist wesentlich stärker und zusätzlich verbessert sich auch sein Gemütszustand was sich indirekt auch wieder auf seine Symptome auswirkt.

Leider musste er aber auch negative Erfahrungen im Bezug auf Diskriminierung wegen des Gebrauchs von Cannabis über sich ergehen lassen, ja sogar seine Frau möchte sich deswegen von ihm scheiden lassen.

Fredy meint, dass wenn erst Cannabis legal ist, er günstig zu seiner effektiven Medizin kommt, seine Frau auch bei ihm bleiben wird und auch der Staat durch eine kontrollierte Abgabe an Patienten ordentlich mitverdienen kann. Somit hätte jeder etwas davon. Täglich setzt er sich für die Legalisierung von Cannabis ein und sein Favorit von den Legalisierungsmodellen wäre ein Cannabis Social Club, in dem unter bestimmten Bedingungen Marihuana an die Mitglieder ausgegeben werden kann.

Er hätte gerne, dass so viele Personen wie möglich von seiner Leidensgeschichte erfahren und auch den Weg über medizinisches Cannabis als Medizin wählen, denn wenn mehr Nachfrage besteht und auch mehr Druck auf die Mediziner ausgeübt wird, wird hoffentlich bald ein Umdenken stattfinden.

Wir wünschen ihm auf diesem Weg alles Gute und werden ihn in seinem Vorhaben unterstützen, Cannabis als Medizin salonfähig zu machen.

Nachtrag vom Verfasser: Da ich selbst Dronabinol-Patient bin wegen meiner chronischen Scheuermann Erkrankung, einem Bandscheibenvorfall und meines Burn Out Syndroms kenne ich die Diskriminierung der Gesellschaft und der Mediziner aus eigener Erfahrung. Auch ich kann bestätigen, dass Dronabinol eine tolle Medizin für wenig cannabiserfahrene Personen ist, allerdings die Wirkung nicht mit der von Marihuana zu vergleichen ist.

ÖHV-Umfrage zu Cannabis beim „Open Your Mind“ Festival für Friede, Freude & Toleranz

Wien, 18. Februar 2014 – Der ÖHV befragte Teilnehmer des "Open Your Mind" Festival für Friede, Freude & Toleranz in Wien im vergangenen August zu Cannabis.
Fazit: Das Cannabis-Verbot ist überholt und die Menschen können die Ängste von Experten und Politikern nicht mehr verstehen, weil die Fakten längst besser bekannt sind als die alten Mythen, auf deren Basis Cannabis über 50 Jahre dämonisiert wurde.

HINWEIS: Sollte das Video von Youtube gesperrt sein, kann man es hier herunterladen: https://www.dropbox.com/s/fwugmd5sf2h3259/Street%20Party%202013.mpg

Wir schliessen uns den Wünschen der Befragten an: Gebt das Hanf frei!

Der ÖHV Stammtisch

Der Stammtisch des Österreichischen Hanfverbands findet jeweils am 1. Montag des Monats im Cafe Westend, Ecke Mariahilfer Strasse/Gürtel statt.

Dammbruch bei medizinischem Cannabis: FPÖ, ÖVP, Grüne und TS können sich Legalisierung vorstellen

Medienmitteilung – Ressorts Innenpolitik, Gesundheit

Wien, 7. Februar 2014 – Bei den österreichischen Parteien setzt nach der Legalisierung von Cannabis auch als Genussmittel im US-Bundesstaat Colorado ein Umdenken zur Legalisierung von medizinischem Cannabis ein.

Eine Anfrage der ARGE Cannabis als Medizin (CaM), Partnerverein des Österreichischen Hanfverbands, an FPÖ, ÖVP, die Grünen und das Team Stronach wurde von allen vier Parteien unterschiedlich weitgehend, aber im Ansatz generell positiv beantwortet:

Die FPÖ ist gegen die Freigabe “weicher” Drogen, erkennt aber das Faktum an, “dass Cannabis im medizinischen Einsatz einen nicht unerheblichen Stellenwert hat” und will diesen Themenkomplex mit ihren Mitgliedern im Gesundheitsausschuss „offen diskutieren und sind für eine Neuregelung im Sinne der Patienten offen.”

Das Regierungsprogramm der ÖVP enthält keine Vorhaben in die Richtung, natürliches Cannabis in Apotheken nach ärztlicher Verschreibung abzugeben.

Des weiteren heißt es aber in der Stellungnahme, dass „die Frage der Legalisierung von natürlichem Cannabis für medizinische Zwecke – mit bzw. auch ohne ausdrückliche ärztliche Verschreibung – erst dann auf politischer Ebene behandelt werden kann, wenn Beratung der medizinischen Expert/innen und der Expert/innen und der Expert/innen für den Umgang mit psychoaktiven Substanzen zu einem breiten Konsens in der Sache geführt haben.”
Bis dahin besteht für die ÖVP kein politischer Aufklärungs- oder Handlungsbedarf.

Die Grünen wollen Cannabis für medizinische Zwecke legalisieren:
„Die medizinische Anwendung von natürlichem Cannabis als Medikament muss wissenschaftlich erforscht und evaluiert werden, wie bei synthetischen Substanzen auch. Dies wollen wir ebenfalls fördern, da zu befürchten ist, dass privatwirtschaftliche agierende Pharmafirmen nur wenig Interesse an der Aufbereitung von natürlichem Cannabis haben.“

Das Team Stronach ist für die medizinische Verschreibung bei Indikation und gegen den Alltagskonsum.

ÖHV-Sprecher Toni Straka kommentierte dazu am Freitag: „Seit dem 1. Jänner 2014 hat die Stimmung zu Cannabis, dem ältesten Heilmittel der Menschheit mit 5.000 Jahren dokumentierter Anwendung offenbar in allen politischen Lagern massiv umgeschlagen. Bei der letzten Umfrage des ÖHV mit Legalize Österreich im Vorwahl-September 2013 hatten sich FPÖ und ÖVP noch dezidiert gegen eine Legalisierung von medizinischem Cannabis ausgesprochen. Damit verbleibt jetzt nur noch die SPÖ, wo das Thema weiter auf die lange Bank geschoben wird. Das Cannabis-Rad muss übrigens nicht neu erfunden werden. In den USA gibt es mittlerweile tausende Studien zur Wirksamkeit von Hanf als Heilmittel.“

Diese Meldung als PDF.

Wo sind die feschen Hanfbauern? „Bauer sucht Frau“ sucht einen!

Wien, 6. Februar 2014 – Die ATV-Show "Bauer sucht Frau" sucht für ihre nächste Staffel wieder aus der Masse hervorstechende Bauern. Soeben meldete sich die Redaktion beim Hanfverband auf der Suche nach einem (Industrie-, Hanfsamen-) Bauern.

Hier der Text aus dem Email von ATV:

Sind sie Landwirt/-in und Single?

Hoffen sie endlich, den oder die Richtige zu finden?

Das Casting der Bauern für die nächste Staffel läuft bereits auf Hochtouren, und wenn auch sie auf der Suche nach der grossen Liebe sind, bewerben sie sich!

Email: bauersuchtfrau@atv

Sollte sich ein Hanfbauer finden, bitte Mail an office [ät] hanfverband.at. Wir können sie dann mit der zuständigen Redakteurin telefonisch kurzschliessen.

Österreichischer Hanfverband: Wieso nimmt sich keine Partei der 800.000 kriminalisierten Cannabis-Konsumenten an?

Wien – Im Vorfeld der österreichischen Parlamentswahlen am 29. September 2013 stellt der Österreichische Hanfverband (ÖHV) mit Verwunderung fest, dass 11 der insgesamt 12 wahlwerbenden Parteien weiterhin an der Cannabis-Prohibition und damit der Kriminalisierung von rund 400.000 regelmässigen Hanfkonsumenten und noch einmal so vielen Gelegenheitskonsumenten festhalten wollen.

Nach Ansicht des ÖHV verpassen diese Parteien damit die Möglichkeit aus diesem enormen Reservoir potentieller Nichtwähler zu schöpfen.

„Wir gehen davon aus, dass die österreichischen Cannabis-Konsumenten grossteils der Wahl fernbleiben werden, weil sie von allen Parteien mit Chancen auf einen Einzug ins Parlament weiterhin kriminalisiert werden“, sagte ÖHV-Sprecher Toni Straka am Dienstag.

„Angesichts der seit Jahren sinkenden Wahlbeteiligung vor allem bei den jüngeren Wählern könnten die Parteien gerade bei den 800.000 friedlichen Hanfrauchern die wahlentscheidenden Stimmen gewinnen, wenn sie den weltweiten Trend zur Entkriminalisierung von Cannabis in Österreich beschreiten würden“, sagte Straka weiter.

Der Wert von Cannabis als Heilmittel mit praktisch keinen Nebenwirkungen, ausser einem Lächeln im Gesicht der Patienten, ist nach dem Einsatz von medizinischem Cannabis in mittlerweile 19 US-Bundesstaaten seit 18 Jahren unumstritten. In 6.000 Jahren Cannabis als Medizin kam es zu keinem einzigen Todesfall. Diese Bilanz kann kein anderes Medikament vorweisen.

In der EU hat man diese Vorteile schon in vielen Ländern erkannt. In Belgien, einigen deutschen Bundesländern, Estland, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Portugal, Spanien, der Schweiz und der Tschechischen Republik ist es Schmerz- und Krebspatienten mittlerweile möglich, ihre Leiden mit natürlichem Cannabis ohne Angst vor Strafverfolgung zu lindern.

In zwei Bundesstaaten der USA – Colorado und Washington – ist Cannabis seit 2012 völlig legal erhältlich und Uruguay hat vergangene Woche ebenfalls parlamentarische Beschlüsse zur kompletten Legalisierung und Regulierung von Cannabis auf den Weg gebracht.

Mittlerweile hat auch auf internationaler Ebene ein Umdenken eingesetzt. Die UN-Drogenbehörde UNODC hat in ihrem Jahresbericht 2013 erstmals offiziell festgestellt, dass die Prohibition gescheitert ist.

ÖHV-Präsident Rosse sagte abschliessend: „Es ist unverständlich, dass die österreichische Politik weiterhin an überholten Prohibitions-Dogmen festhält, obwohl der Einsatz von Cannabis im Gesundheitssektor zu Einsparungen in der Grössenordnung von 90 Prozent bei über 250 Krankheitsbildern von der Schmerz-Therapie bis zur Krebsbehandlung das österreichische Budget mit Milliardenbeträgen entlasten könnte.“

ÖHV: Wieso nimmt sich keine Partei der 800.000 kriminalisierten Cannabis-Konsumenten an? (PDF)

ÖHV-Kurzinfo zum Weltdrogentag: Hanf ist kein Suchtgift – Forderung nach Entkriminalisierung von Schmerzpatienten

Wien, 26. Juni 2013 – Der Österreichische Hanfverband nimmt den Weltdrogentag der UN-Drogenorganisation UNODC zum Anlass für eine Begriffsbestimmung.

Psychoaktives Cannabis, oft mit dem Kunstbegriff Marihuana bezeichnet, ist laut dem wissenschaftlichen Beirat des ÖHV aus medizinischer Sicht nicht als Suchtgift zu werten. „Cannabis kann schon deswegen kein Gift sein, weil der Mensch rund 750 Kilogramm auf einmal konsumieren müsste, um eine lethale Dosis zu sich zu nehmen“, sagte ÖHV-Präsident David Rosse.

Auch der leider oft von der Exekutive verwendete Begriff Suchtmittel trifft nicht zu. Das laut dem österreichischen Suchtmittelgesetz (SMG) so bezeichnete Cannabis kann nicht zu einer physischen Abhängigkeit führen: Der Wirkstoff Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) lagert sich nach dem Konsum in den Fettzellen des menschlichen Organismus ein. Der darauffolgende langsame Abbau verunmöglicht Entzugserscheinungen. Das bei synthetischen Psychopharmaka oft notwendige mehrmonatige „Ausschleichen“ erledigt der mit Cannabinoid-Rezeptoren ausgestattete menschliche Körper somit quasi von selbst.

Natürliches Cannabis hat in 6.000 Jahren dokumentierter medizinischer Anwendung nicht zu einem einzigen Todesfall geführt.
Die Erfahrungen von über 3 Millionen Patienten in 19 US-Bundesstaaten seit mittlerweile 18 Jahren haben ebenso nicht eine einzige gefährliche Reaktion des menschlichen Körpers ergeben.

Nachdem in den letzten 10 Jahren unzählige Studien das Licht der Öffentlichkeit erreichten, die natürlichem Cannabis eine Schmerzlinderung auch in Fällen zusprachen, wo Morphine nicht mehr helfen, setzt sich der ÖHV für eine rasche Entkriminalisierung von Hanf als Schmerzmittel ein.

Nach Ansicht des ÖHV und von Menschenrechtsexperten stellt die Kriminalisierung von Patienten wider der wissenschaftlichen Erkenntnisse der jüngeren Vergangenheit, den Tatbestand der Folter dar. „Nichts ist schlimmer für einen Kranken als das Verbot einer wirksamen Medizin auf Basis einer veralteten Betrachtung von Cannabis. Wir setzen uns dafür ein, die Schmerzen von Menschen mit einer Substanz, die als häufigste ‘Nebenwirkung’ ein Lächeln bei Schmerzpatienten auslöst, sofort zu entkriminalisieren. Modernen Erkennntissen zufolge gibt es wenige Medikamente, die so ein günstiges Wirkungs-Nebenwirkungs-Verhältnis wie Hanf haben“, sagte Rosse.

Bisher wurden über 250 Krankheitsbilder identifiziert, bei denen natürliches Cannabis zum Therapeutikum erster Wahl zählt.
Nach Schätzungen des ÖHV konsumieren in Österreich 500.000 Menschen regelmässig Cannabis. Eine weitere halbe Million hat sich bei Selbstversuchen schon davon überzeugt, dass Cannabis nicht gefährlich ist und zu keinen adversen gesundheitlichen Reaktionen führt.

26.06.2013 – Weltdrogentag2013 (PDF)